So arbeitet EPSIA: Festpreis, Simulation zuerst, geprüfte Regeln
EPSIA folgt bei Softwareprojekten vier Grundsätzen – von der Übernahme bestehender Software bis zur Entwicklung kompletter Maschinen- und Anlagensoftware:
- Festpreis nach Pflichtenheft: Der vereinbarte Leistungsumfang wird als Ergebnis angeboten, nicht als Anzahl von Entwicklungsstunden.
- Simulation vor realer Hardware: Bei Systemen mit Hardwarebezug entwickelt und testet EPSIA Software so früh wie möglich gegen eine Simulation der Anlage.
- Automatisch geprüfte Entwicklungsregeln: Architektur, Quellcode und definierte Projektregeln werden automatisiert geprüft – auch beim Einsatz von KI in der Softwareentwicklung.
- Übergabe an den Kunden: Kunden erhalten Quellcode, reproduzierbare Builds, automatisierte Tests und die vereinbarte technische Dokumentation.
Warum entwickelt EPSIA zum Festpreis?
EPSIA bietet klar definierte Softwareprojekte zum Festpreis an, weil der Kunde ein vereinbartes Ergebnis und nicht eine bestimmte Anzahl von Entwicklungsstunden beauftragt.
Grundlage dafür ist ein gemeinsam erarbeitetes Pflichtenheft, das Funktionen, Schnittstellen und Abnahmekriterien beschreibt. Anforderungen, die später hinzukommen, können als getrennte Erweiterungen definiert und angeboten werden.
Der Kalibrierautomat für Infrarot-Temperatursensoren wurde beispielsweise zunächst in einer abgegrenzten Konzeptphase geplant und anschließend als Festpreisprojekt mit drei definierten Meilensteinen umgesetzt.
Warum entwickelt EPSIA zuerst gegen eine Simulation?
Bei Maschinen und technischen Anlagen beginnt EPSIA mit der Softwareentwicklung möglichst unabhängig von der Verfügbarkeit der realen Hardware. Dazu werden relevante Komponenten und Abläufe der Anlage simuliert. Software, Bedienoberfläche und Steuerungslogik können dadurch bereits entwickelt und getestet werden, während die reale Anlage noch entsteht.
Bei der Kalibrier- und Prüfanlage für Infrarot-Temperatursensoren konnte der Kunde die Bedienoberfläche bereits am digitalen Zwilling nutzen, während Motoren und Steuerungskomponenten noch mehrmonatige Lieferzeiten hatten. Die simulierten Komponenten wurden später schrittweise durch die reale Hardware ersetzt.
Beim Automaten für die Scherfolienfertigung werden digitaler Zwilling und reale Anlage mit derselben Software betrieben. Das System umfasst 21 Servoachsen. Dem Kunden steht zusätzlich eine virtuelle Testanlage zur Verfügung, mit der Abläufe und Softwareänderungen geprüft werden können, ohne die Produktionsanlage dafür zu benötigen.
Wie setzt EPSIA KI in der Softwareentwicklung ein?
EPSIA setzt KI-Werkzeuge zur Unterstützung der Softwareentwicklung ein. Der erzeugte oder veränderte Quellcode unterliegt dabei denselben technischen Regeln und Prüfungen wie konventionell entwickelter Code.
Architekturvorgaben, erlaubte Abhängigkeiten und projektspezifische Entwicklungsregeln werden soweit möglich als automatisiert ausführbare Prüfungen im Repository hinterlegt. Änderungen müssen diese Prüfungen bestehen, bevor sie in einen freigegebenen Softwarestand übernommen werden.
Damit nutzt EPSIA die Geschwindigkeit KI-gestützter Entwicklung, ohne die Prüfung der Ergebnisse dem KI-System selbst zu überlassen.
Was bekommt der Kunde am Ende?
EPSIA übergibt dem Kunden die technischen Grundlagen, die notwendig sind, um die entwickelte Software nachvollziehen, bauen und weiterbetreiben zu können. Dazu gehören der vereinbarte Quellcode, eine reproduzierbare Release-Version, automatisierte Tests und die technische Dokumentation.
Bei der Buchungsplattform für Camping, Stellplätze, Marinas und Parkplätze laufen beispielsweise vor jedem Rollout 874 automatisierte Tests. Zusätzlich prüft ein Browsertest den vollständigen Buchungsablauf aus Sicht des Benutzers.
Mit wem arbeitet EPSIA zusammen?
EPSIA arbeitet bei Projekten, die über die reine Softwareentwicklung hinausgehen, mit festen Partnern für mechanische Konstruktion und Elektrotechnik zusammen.
Bei der Kalibrier- und Prüfanlage für Infrarot-Temperatursensoren übernahm EPSIA als Generalunternehmer die Umsetzung der Gesamtanlage. Konstruktion und Elektrik wurden gemeinsam mit Partnern realisiert, Sensorplatinen entstanden zusammen mit einem externen Ingenieurbüro. EPSIA verantwortete unter anderem Regelung, Steuerungssoftware, Systemintegration und Inbetriebnahme.
Schult EPSIA Entwicklungsteams?
EPSIA bietet Schulungen für Softwareentwicklungsteams zum kontrollierten Einsatz von KI-Agenten in der Softwareentwicklung an. Im Mittelpunkt steht nicht die Bedienung einzelner KI-Werkzeuge, sondern die technische Kontrolle der damit erzeugten Ergebnisse.
Entwicklungsteams lernen, überprüfbare Entwicklungsregeln zu formulieren, automatisierte Prüftore aufzubauen und KI-generierte Änderungen anhand definierter Kriterien zu validieren. Das Angebot richtet sich an Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler und beginnt mit einem eintägigen Workshop zum Festpreis.
Wo arbeitet EPSIA?
EPSIA ist ein Softwareunternehmen aus Berlin und arbeitet für Kunden in ganz Deutschland – sowohl vor Ort als auch remote.
Maschinen und Systeme mit Software von EPSIA werden unter anderem in Deutschland, Großbritannien und China sowie in der Serienfertigung eines Halbleiterherstellers in Asien eingesetzt. Entwicklung und Tests können je nach Projekt remote erfolgen; für bestehende Anlagen nutzt EPSIA dabei unter anderem Simulationen und Offline-Replay-Umgebungen.
